Volumen³-Nachrüstung: Finlay-Brechanlage wird
zur datenbasierten Produktionsanlage
 

 

Die Nachrüstung des Lasertronik-Messsystems Volumen³ auf einer bestehenden Finlay-Brechanlage zeigt eindrucksvoll, wie einfach sich moderne Messtechnik in den laufenden Anlagenbetrieb integrieren lässt. Gerade bei mobilen Brechanlagen, die täglich unter wechselnden Einsatzbedingungen arbeiten, ist es für den Betreiber entscheidend, jederzeit verlässliche Informationen über die tatsächlich produzierte Materialmenge zu erhalten.

Volumen³ wird berührungslos am Förderband installiert und erfasst den Materialstrom direkt während des Betriebs. Die Montage kann auch bei bestehenden Anlagen mit überschaubarem Aufwand durchgeführt werden, ohne dass aufwendige mechanische Umbauten oder Eingriffe in den Materialfluss erforderlich sind. Dadurch eignet sich das System besonders gut für die Nachrüstung auf Finlay-Brechanlagen, bei denen der Betreiber seine Anlage weiter nutzen, aber gleichzeitig eine moderne und aussagekräftige Datengrundlage schaffen möchte.

Nach der Installation erhält der Anlagenbetreiber genaue Produktionsdaten, die weit über eine einfache Mengenanzeige hinausgehen. Er sieht, wie viel Material tatsächlich gebrochen wurde, kann Tages-, Schicht- oder Auftragsmengen nachvollziehen und damit eine deutlich genauere Produktionskostenrechnung durchführen. Maschinenstunden, Dieselverbrauch, Verschleiß, Personalaufwand und Transportkosten lassen sich wesentlich präziser auf die produzierte Tonnage beziehungsweise das erzeugte Volumen umlegen. So erkennt der Betreiber, welche Aufträge wirtschaftlich besonders interessant sind und wo Optimierungspotenzial besteht.

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Ein weiterer großer Vorteil liegt in der Zuverlässigkeit unter schwierigen Umgebungsbedingungen. Ob bei kalten Temperaturen, Feuchtigkeit und winterlichen Baustellenverhältnissen oder im Hochsommer bei Hitze von über 40 Grad – Volumen³ ist für den harten Einsatz auf Brech- und Recyclinganlagen ausgelegt. Da das System berührungslos arbeitet und keine mechanischen Wiegekomponenten im Materialstrom benötigt, werden typische Störquellen wie Verschleiß, Schmutz, Vibrationen oder mechanische Belastungen deutlich reduziert.

Für den Betreiber bedeutet das mehr Sicherheit im Tagesgeschäft. Die erfassten Produktionsdaten können für interne Auswertungen, Leistungsnachweise, Kundenabrechnungen und die Nachkalkulation von Aufträgen verwendet werden. Anstatt sich auf Schätzwerte, LKW-Fuhren oder Radladerladungen verlassen zu müssen, steht eine transparente und nachvollziehbare Datengrundlage zur Verfügung.

Auch gegenüber Kunden schafft Volumen³ einen klaren Mehrwert. Die gebrochenen Mengen lassen sich sauber dokumentieren, wodurch Abrechnungen nachvollziehbarer und professioneller werden. Das stärkt das Vertrauen, reduziert Diskussionen über Mengenangaben und unterstützt eine faire und transparente Zusammenarbeit.

Mit Volumen³ wird eine Finlay-Brechanlage nicht nur produktiver dokumentiert, sondern betriebswirtschaftlich deutlich besser steuerbar. Die einfache Installation, die robuste Arbeitsweise und die verlässlichen Messdaten machen das System zu einer sinnvollen Nachrüstung für Betreiber, die ihre Produktionsmengen genau kennen, ihre Kosten sauber kalkulieren und ihre Kunden professionell abrechnen möchten.